- Date
- Essen mit Freunden
- Familie mit Kind
- Pärchenabend
- Schnelles Essen
- Blumenstraße 2, 77694 Kehl
O’Kivu
Das afrikanische Restaurant O’Kivu befindet sich in der Blumenstraße in Kehl, nur wenige Minuten vom Stadtzentrum und der Rheinbrücke nach Straßburg entfernt. Das Lokal verbindet Restaurant und Bar und bringt verschiedene Einflüsse der afrikanischen Küche nach Kehl. Gäste erwartet eine Auswahl an Gerichten aus unterschiedlichen Regionen Afrikas, kombiniert mit internationalen Einflüssen.
Auf der Speisekarte stehen unter anderem Vorspeisen wie kenianische Samosa, tansanische Chapati oder vegetarische Accras. Als Hauptgerichte werden beispielsweise geschmortes Hähnchen mit würziger Sauce und Beilagen, afrikanisch inspirierte Fleischgerichte oder verschiedene Platten zum Teilen angeboten. Ergänzt wird das Angebot durch Cocktails und weitere Getränke, die zum entspannten Restaurant- oder Barbesuch passen.
⬤⬤⬤ Informationen zur Barrierefreiheit: Das Restaurant ist ebenerdig gelegen wodurch man problemlos mit dem Rollstuhl hineingelangt. Es ist ebenso ein gesondertes Behinderten-WC vorhanden. Parken kann man im nahegelegenen Parkhaus City Center Kehl.
Legende: ⬤⬤⬤ Problemlos erreichbar | ⬤⬤ Leichte Einschränkungen | ⬤ Nicht erreichbar
Leistungen
- Barrierefrei
- Behinderten-WC
- Kartenzahlung
- Musik
- Online Reservierung
- Spielecke







Zuvor hatten wir noch nie afrikanische Küche probiert, aber das Konzept klang spannend und hat uns neugierig gemacht. Das Lokal war leicht zu finden, direkt zwischen dem City Center Kehl und der Kirche am Marktplatz.
Wir wurden freundlich begrüßt. Schnell wurde jedoch klar, dass das Restaurant eher auf französische Gäste ausgelegt ist. Deshalb sind wir auf Englisch ausgewichen, um uns besser verständigen zu können. Mit etwas Geduld und notfalls auch mit Gestik & Mimik klappt die Kommunikation aber auch auf Deutsch.
Zum Start haben wir uns für den Mocktail „Virgin Jito“ für 7 € und das Hausgetränk „Ngai Ngai“ mit Bissap, Minze, Apfel und Vanille für 6 € entschieden. Die Gläser waren zwar nicht besonders groß, geschmacklich konnten die Getränke aber überzeugen und haben gut zum Abend gepasst.
Beim Essen haben wir uns die „Ziniya-Platte“ empfehlen lassen, um möglichst viele Gerichte probieren zu können. Diese enthält eine bunte Auswahl aus der Küche: Baridi-Salat, Allocos (Kochbananen), Ibijumba (Süßkartoffelpommes), vier Gemüse-Acras, vier Samosas, zwei Chapatis, zwei Rindfleischbällchen, zwei Braised Chicken, zwei Jerk Chicken Wings sowie Reis. Die Platte reicht für zwei bis drei Personen und kostet 49,50 €, was etwa 17 bis 25 € pro Person entspricht. Preislich also nicht ganz günstig, für den Einstieg in die afrikanische Küche aber eine gute Wahl, um verschiedene Gerichte kennenzulernen und bei einem nächsten Besuch gezielt seine Favoriten bestellen zu können.
Das Essen wurde schnell serviert. Besonders positiv fanden wir, dass auch das Fufu – ein stärkehaltiger Brei aus Maniok oder Yams und Kochbananen – extra für uns zubereitet wurde, obwohl es gar nicht auf der Karte stand. Geschmacklich hat uns das Essen insgesamt sehr gut gefallen, auch wenn es teilweise noch etwas wärmer hätte sein dürfen. Unsere persönlichen Favoriten waren die Gemüse-Acras, das Fufu und die würzige Marinade der Jerk Chicken Wings.
Am Wochenende veranstaltet das Restaurant zudem regelmäßig Events wie Karaoke-Abende oder Live-Musik. Mit etwas Stimmung in der Bar und einem leckeren Cocktail können wir uns dort auf jeden Fall einen sehr schönen Abend vorstellen.